Leistungsspektrum

Ästhetische Zahnheilkunde

Wir bieten Ihnen Füllungen aus Komposit. Es handelt sich um eine organische Kunststoffmatrix, die mit anorganischen Füllkörpern versetzt wird. Komposit ist in mehreren Farben erhältlich. Bei sorgfältiger Farbauswahl ist ein Unterschied zu Ihren vorhandenen Zähnen kaum feststellbar.Wir können Ihre Zähne umgestalten: Große Zwischenräume korrigieren, herausgebrochene Ecken ersetzen oder zu kurze Zähne mit Komposit aufbauen.

Implantologie und Oralchirurgie

Implantatversorgung

Zahnimplantate sind ein künstlicher Ersatz für einen fehlenden Zahn, genauer für eine fehlende Zahnwurzel. Dazu wird ein Schraubenkörper aus Titan oder Keramik an der Stelle in den Kieferknochen eingedreht, an der sich die natürliche Zahnwurzel befand (Insertion). Die Implantate dienen als Träger von Zahnersatz, z.B. einer Krone oder Zahnbrücke, und wachsen fest in den Kieferknochen ein.

Es handelt sich in der Regel um einen kleinen zahnärztlich-chirurgischen Eingriff, der ca. 20 bis 30 Minuten dauert. Er erfolgt unter örtlicher Betäubung, bei umfangreichen Eingriffen kann auch eine Sedierung (Beruhigungsmittel) oder Vollnarkose angewendet werden. Nach Einsatz des Implantates wird der Wundbereich wieder verschlossen. Bei vollkeramischen Implanaten wird während der Einheilungsphase eine Schiene getragen, um eine belastungfreie Einheilung zu ermöglichen.
Einheilung

In der Heilungsphase lagern sich knochenbildende Zellen an der Implantatoberfläche an und umschließen sie allmählich, wie bei einer Knochenwunde. Das Implantat verbindet sich im Laufe der Zeit mit dem umgebenden Knochen und wird fester Bestandteil des Kiefers. Dieser schmerzfreie Prozess findet in einem biologischen System statt und lässt sich kaum beschleunigen. Er ist in ca. drei bis sechs Monaten abgeschlossen. Während dieser Übergangszeit wird ein Provisorium oder vorhandener, umgearbeiteter Zahnersatz eingesetzt.
Freilegung

Am Ende der Einheilphase wird das Implantat durch einen kleinen Schnitt unter lokaler Betäubung freigelegt. Eine Einheilkappe (Heilungsdistanzhülse) wird auf das Implanat geschraubt, um die sich das Zahnfleisch in den nächsten Tagen wieder schließt. Nach ca. einer Woche kann die endgültige Versorgung vorbereitet werden.
Die prothetische Phase – die Versorgung

In der prothetischen Phase, dem letzten Schritt der Behandlung, wird der Zahnersatz hergestellt. Es wird ein Abdruck des Kiefers genommen, der im zahntechnischen Labor als Grundlage für die Anfertigung von Zahnersatz dient. Je nach Aufwand und Umfang erfolgen einige Anproben der zahntechnischen Arbeit, bevor diese fest eingesetzt werden kann.
Prophylaxe und Nachsorge

Eine tägliche, gründliche Zahnpflege trägt zu einer langen Lebensdauer der Implante bei. Ebenso ist die regelmäßige zahnärztliche Kontrolle in Verbindung mit einer professionellen Zahnreinigung sehr wichtig. Negative Veränderungen, wie Entzündungen um das Implantat herum, können so rechtzeitig erkannt werden.

Parodontologie

Parodontitis

Die Parodontitis, eine der häufigsten Erkrankungen im Bereich der Zähne, ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Zu diesem gehört das Zahnfleisch, der Kieferknochen sowie der Band- und Faserapparat zwischen Zahn- und Kieferknochen. Die Erkrankung ist altersunabhängig, kann unterschiedlich schnell fortschreiten und in verschiedenen Schweregraden, an einem oder an mehreren Zähnen, auftreten.
Die Ursache:

Bakterien sind die Ursache für die Parodontitis, genauer die Plaque (der bakterielle Zahnbelag) die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammelt. Wenn diese Bakterien nicht regelmäßig mit Zahnbürste und Zahnseide entfernt werden, kann sich ein harter Belag in Form von Zahnstein bilden. Wenn sich dieser vermehrt, kommt es im Laufe der Zeit zur Rötung, Schwellung, Entzündung und Blutungsneigung des Zahnfleisches. Die Mundhygiene wird dadurch schmerzhaft und möglicherweise vernachlässigt.
Der Verlauf:

Wenn die Entzündung auch auf den Faser- und Bandapparat sowie den Kieferknochen übergegangen ist, führt dies zum Knochenabbau. Das Zahnfleisch geht zurück, die Zähne lockern sich und können ausfallen. Eine Zahnreinigung reicht zur Behandlung einer Parodontitis nicht mehr aus. Eine systematische Parodontalbehandlung in der Zahnarztpraxis ist nötig, um die Entzündung zum Stillstand zu bringen.
Die Behandlung:

Die Parodontalbehandlung hat vor allem ein Ziel: die akuten Entzündungen zum Abklingen zu bringen und ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Dazu werden die bakteriellen Verunreinigungen aus der Zahnfleischtasche entfernt. Der Zahnhalteapparat soll in Form und Funktion so wiederhergestellt werden, dass er sich von dem ursprünglichen nicht unterscheidet. Die gesunde Zahnsubstanz muss möglichst geschont werden.
Die Kosten einer Parodontitis Behandlung:

Die Kosten für die “klassische” Parodontalbehandlung (Kürettage) werden bei gesetzlich versicherten Patienten von der Krankenkasse übernommen. Die Kostenübernahme muss zuvor bei der Krankenkasse beantragt werden.

Einige begleitende Maßnahmen bei der Parodontalbehandlung sind keine Kassenleistungen:
• Professionelle Zahnreinigung (PZR)
• Speicheltests, mikrobiologische Untersuchungen zur Bestimmung der die Erkrankung auslösenden Bakterien.

Prophylaxe

Indikation

Kaum jemand schafft es, seine Zähne vollständig frei von Belägen (Plaque) zu halten. Die Ablagerungen bestehen aus Milliarden von Bakterien, die in einem regen Stoffwechsel Säuren entwickeln. Die aggressiven Säuren verursachen Karies und lösen Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) bis hin zum Knochenabbau (Parodontitis) aus. Selbst mit gründlicher Zahnpflege schaffen es die meisten Patienten nicht, alle Nischen und Zahnzwischenräume in der Mundhöhle sauber von Bakterien zu halten.
Vorsorge

Eine zusätzliche professionelle Zahnreinigung (PZR) zur Entfernung schädlicher Belege wird empfohlen. Diese Intensivreinigung mit Spezialinstrumenten sollte alle sechs bis zwölf Monate durchgeführt werden. Falls ein kariesaktives Gebiss oder eine parodontale Vorschädigung vorliegt, sollte eine PZR alle drei bis sechs Monate erfolgen.
Ausführung

• Gründliche Untersuchung der Mundhöhle und des Zahnsystems
• Kontrolle der Mundhygienesituation
• evtl. Erhebung der Indizes
• bei Bedarf Beratung zur richtigen Putztechnik der Zähne
• Erstellen eines optimalen Pflegeprogramms
• Schonendes Entfernen aller harten (Zahnstein, Verfärbungen) und weichen (Plaque) Belägen mit Ultraschallgerät bzw. Handinstrumenten
• Glättung und Politur der Kau-und Glattflächen
• Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide und Interdentalbürste
• Fluoridierung der Zähne zum Schutz des Zahnschmelzes
• Informationen über Verhaltensmaßnahmen nach der Reinigung
Ziel einer PZR

Die PZR soll Zähne und erreichbare Wurzeloberflächen von harten und weichen Ablagerungen sowie versteckten bakteriellen Belägen befreien. Verfärbungen, die z.B. von Kaffee, Tee oder Zigaretten stammen, werden entfernt. Die Zähne werden an den Glatt- und Kauflächen poliert, um eine Neubildung von Belägen zu erschweren. Abschließend werden die Zähne mit einem Flouridlack versiegelt, der die Oberfläche aushärtet und schützt. Nun ist die Voraussetzung geschaffen, dass der Patient seine Mundhygiene optimal weiterführen kann.
Kosten

Von den gesetzlichen Krankenkassen werden die Kosten für eine PZR nicht übernommen. Manche Zahnzusatzversicherungen bezahlen die PZR teilweise oder vollständig.

Sollten Sie noch Fragen haben, beraten wir Sie gern!

Prothetik

hochwertiger metallfreier Zahnersatz

„Biokompatibilität” bedeutet die Verträglichkeit von zahnärztlichen Werkstoffen im Munde von Patienten. Die Zeiten von Metallen oder gar Quecksilberlegierungen im Zahnersatz oder in Füllungsstoffen sind endgültig vorüber.
Moderne Zahnwerkstoffe bestehen heute aus Vollkeramik (z.B. Zirkonoxid) oder Keramikverstärkte Glasfaserkunststoffe (z.B. Zahnstifte). Neben einer besseren biologischen Verträglichkeit besitzen diese Werkstoffe sehr gute mechanische Eigenschaften und haben ästhetische Vorteile. Da Keramik Lichtdurchlässig ist, wird das Tageslicht weniger resorbiert. Der Zahnersatz wirkt natürlich, ohne die üblichen „schwarzen Kronenränder”‚ auch nach mehreren Jahren unter Funktion im Mund.
Heute können fast alle Rekonstruktionen mittels Zahnersatz im Mund aus diesen „weißen Materialien” gefertigt werden. Von Füllungen über Kronen/Brücken bis hin zu kompliziertem Implantatzahnersatz kann auf den Einsatz von Metallen weitestgehend verzichtet werden. Für eine detaillierte Planung diesbezüglich sprechen Sie uns an.Zuzahlungsfrei und kostengünstig! Sprechen Sie uns an.

Abendsprechstunde

Für unsere Patienten, die bei der Wahl von Behandlungsterminen durch ihren Beruf eingeschränkt sind, bieten wir Abendsprechstunden.

Reden Sie bitte mit uns über Ihre Terminwünsche.